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07.03.2017

Internationaler Frauentag – Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Die Landesvorsitzende der Bremer SPD, Sascha Karolin Aulepp, zum morgigen Internationalen Frauentag:

SPD-Landesvorsitzende Sascha Karolin Aulepp (Foto: SPD Bremen)
SPD-Landesvorsitzende Sascha Karolin Aulepp (Foto: SPD Bremen)

„Frauen hatten und haben viele Gründe, für ihre Rechte zu kämpfen. Als 1911 zum ersten „Welt-frauentag“ Frauen weltweit auf die Straßen gingen, stand das Thema Wahlrecht für Frauen ganz vorn auf der Tagesordnung. Noch Ende der 1960er Jahre musste eine Frau das Einverständnis ihres Mannes einholen, um berufstätig sein zu dürfen. 1970 löste die SPD-Bundestagsabgeordnete Lenelotte von Bothmer einen Skandal aus: Sie hatte es gewagt, als erste Frau in einem Hosenanzug im Plenum des Bundestags zu erscheinen. Viel ist seitdem erreicht worden. Trotzdem hat der Internationale Frauentag seine Bedeutung nicht verloren, im Gegenteil!

Rechtspopulisten und Chauvinisten bekämpfen weltweit Emanzipation, Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Sie beleidigen und denunzieren Frauen. Sie wollen eine Kulturrevolution. Sie wollen zurück in eine Gesellschaftsform, die wir längst überwunden glaubten. Es ist höchste Zeit, sich dagegen zu wehren.

Es gilt unsere Demokratie und unsere Freiheit zu verteidigen. Und die Rechte der Frauen! So steht es im Grundgesetz: Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich. Ausnahmen werden nicht gemacht – nicht bei Männern, Frauen, Menschen mit Migrationshintergrund oder wegen der sexuellen Orientierung. Es geht um alle Menschen. Und es geht um gleiche Rechte. Rechtskonservative und die Populisten der AfD fordern hingegen eine Rolle rückwärts – zurück in die 1950er Jahre!

Es darf kein Zurück geben, wir müssen mit der Gleichberechtigung vorwärts kommen. Dazu gehört auch Verteilungsgerechtigkeit: Es gab gute Gründe für die SPD, das Gesetz zur Lohngerechtigkeit auf Bundesebene durchzusetzen, um sicher zu stellen, dass Frauen und Männer gleich bezahlt werden. Von tatsächlicher Gleichberechtigung sind wir in vielen Bereichen noch weit entfernt. Ein Grund mehr, bei der diesjährigen Bundestagswahl für eine starke SPD zu kämpfen und damit für mehr Gerechtigkeit einzustehen! Das alte Motto der Arbeiter- und Arbeiterinnenbewegung ist gerade am Weltfrauentag hoch aktuell: Vorwärts immer, rückwärts nimmer!"